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Das Haus

Die Bewohner

Wir sind 18 Mietparteien unter einem Dach. Wir leben als Singles, in Wohngemeinschaften, als Familien, betreiben unser Gewerbe im Haus und sind Feuerwehrmann, Psychologin, Lektor, Journalist, Orgelbauer und Schreiner, Designer, Installateur, Musiker, um nur einige zu nennen.

Wir sind zwischen 1 und 60 Jahren alt und wie in jedem Haus ganz verschiedene, ganz normale Nachbarn. Zumindest waren wir dies bis zu dem Zeitpunkt, als wir vom Verkauf unseres Hauses im Dezember 2016 erfuhren. Ab dann hatten wir eine Hausgemeinschaft, die mehr und mehr zusammen wuchs, je mehr wir uns mit der Rettung des Hauses beschäftigten. Wir wollten unser Haus weiterhin als zukünftiges Mietshaus erhalten; nicht nur aus der Angst heraus, die eigene Wohnung zu verlieren: wir wollten das Haus für zukünftige Generationen als günstigen Wohnraum erhalten. Dies ist uns gelungen und aus Nachbarn wurde eine Gemeinschaft.

Die Gemeinschaft

Wir als Gemeinschaft werden das Haus in Zukunft bewirtschaften und wir werden an uns selbst vermieten, uns selbst verwalten und das Haus renovieren und gestalten. Wir haben viel vor. Neben einigen Arbeiten, die zum Erhalt des Hauses getan werden müssen, wollen wir gemeinschaftliche Räume schaffen und langfristig auch weiteren günstigen Wohnraum. Dieser wird ausschliesslich zur Miete verfügbar sein und keiner im Haus wird das Haus je besitzen.

Die Selbstverwaltung

Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen und mitgestalten können, wie sie jetzt und in zukunft wohnen wollen. Ob es um die Gestaltung der Fassade und der Treppenhäuser oder mehr Grün im Hinterhof gehen soll, eine Werkstatt für die Bewohner, Plätze für Fahrräder und Kinderwagen oder Gemeinschaftsräume eingerichtet werden: wir entscheiden gemeinsam.

Möglich wurde all dies durch das Engagement der Stiftung Nord-Süd-Brücken, die als begünstigter Dritter für das kommunale Vorkaufsrecht das Haus kaufen konnte, um es sehr bald an uns weiter zu veräussern. Es wird dann auf dem Grund der Stiftung stehen, der für die nächsten 99 Jahre an uns verpachtet wird. Dies gibt uns und allen zukünftigen Mieterinnen und Mietern eine mehr als lebenslange Sicherheit, da das Haus dem Immobilienmarkt nachhaltig entzogen wird.

Zahlen und Fakten

In unserem Haus, errichtet im Jahr 1896 befinden sich 18 Wohnungen von 50 bis 90 Quadratmetern sowie zwei Gewerbeflächen mit Läden zur Straße und im Hof eine Remise. Insgesamt bietet das Gebäude eine Nutzfläche von etwas mehr als 1.400 Quadratmetern in Vorderhaus und Seitenflügel. Unsere Mieten sind derzeit noch moderat innerhalb des lokalen Mietspiegels. Unser Ziel ist es, diese unter 8,00 € Kaltmiete langfristig und ohne Steigerungen zu erhalten. Dabei hilft uns jeder Direktkredit mit niedrigem Zinssatz. Denn je niedriger die Verzinsung, desto geringer die Miete und desto sicherer deren Erhalt.

 


 

Ich bin dabei!

Falls Du Interesse hast, bei uns Dein Geld nachhaltig und sozial anzulegen und damit das Wohnen in der Stadt leistbar zu machen, sende uns eine kurze E-Mail mit deinen Kontaktdaten. Wir melden uns und informieren dann auch gerne über die genauen Konditionen. Yvonne von Langsdorff und Andreas Langner sind hier eure Ansprechpartner/innen. Denn wir machen aus Deinem guten Geld besseres Geld.

E-Mail: korrespondenz{at}zossener48.de

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Information zur Geldanlage: Bei der Annahme von Direktkrediten handelt es sich um sogenannte Nachrangdarlehen. Im Falle einer Insolvenz wird zunächst der Bankkredit und erst danach die Direktkredit-Gläubiger bedient werden. Laut § 2b/2c VermAnlG sind wir nicht verpflichtet einen Prospekt bei der BaFin zu hinterlegen.

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